Archiv der Kategorie: Schlager Acts

Schlager-Acts – Als Schlager werden allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke der Popmusik mit oft deutschsprachigen, weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet. Ausgehend von populären Operettenmelodien, machte sich seit den 1920er Jahren der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien in der Popmusik bemerkbar.

Seit den 1950er Jahren wird Schlager als „schwer zu umgrenzender Begriff in der neueren Unterhaltungsmusik“ sowie als „Kurzform für leicht eingängige Tanz- und Unterhaltungsmusik“ beschrieben. Microsoft Encarta definierte 2003 Schlager als „einerseits kommerziell erfolgreiches Musikstück, andererseits als eine Gattung der Unterhaltungsmusik“. Kennzeichnend seien „einfachste musikalische Strukturen und triviale Texte, die an das Harmonie- und Glücksverlangen des Zuhörers appellieren“. Dabei seien „die Grenzen zur Popmusik und volkstümlichen Musik fließend“.
Eine eindeutige Definition von Schlager gibt es in der Musikwissenschaft nicht und wird von einzelnen Autoren als „schwierig“ und „nicht möglich“ bezeichnet. Eine systematische Abgrenzung zu anderen Genres erweist sich ebenso als schwierig. Im Jahre 1870 lässt sich der Begriff erstmals für besonders erfolgreiche Operettennummern und volkstümliche Singspiele nachweisen.

Sprachlich ist der Begriff „Schlager“ aus dem Wienerischen zurückzuführen, laut Duden „wohl nach dem durchschlagenden Erfolg, der mit einem Blitzschlag verglichen wird.“ Das DWDS benennt das Jahr 1881, in dem der Begriff „als Ausdruck der Musikkritik, durch die Tagespresse verbreitet“ etabliert und dann auf andere insbesondere „aktuelle und wirkungsvolle Erscheinungen (Buch, Theaterstück, eine reißend abgehende Ware) übertragen“ wurde.

Historisch hat es ab dem ausgehenden Mittelalter scherzhafte oder auch derbe Lieder nachweislich gegeben, die im einfachen Volk kursierten und von der Kunstmusik entweder ignoriert oder assimiliert wurden – z. B. als Kirchenlied mit neuem Text oder als versteckte musikalische Grundlage von geistlicher Figuralmusik. Die Erfindung des Notendrucks mit Typen im 16. Jahrhundert ermöglichte erstmals die massenhafte und europaweite Verbreitung von Musik, so dass Melodien wie Pavane de Spaigne/La Spagnoletta, La Follia u. v. a. allbekannt wurden.

Notenblatt des Walzers An der schönen blauen Donau von Johann Strauss, 1867.
Der Begriff des Schlagers im heutigen Sinne entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der erste, auf ein bestimmtes Werk, auf einen Komponisten und auf eine Aufführung bezogene öffentliche Nachweis des Begriffs „Schlager“ ist im Wiener Fremdenblatt vom 17. Februar 1867 zu lesen, wo im Bericht über die Uraufführung des Walzers An der schönen blauen Donau geschrieben stand: „Die Eröffnungsnummer der zweiten Abteilung war ein entschiedener Schlager.“

Schlager in einem Café chantant in Kopenhagen, 1919
In Deutschland zählt der Journalist und Theaterkritiker Paul Lindau zu den ersten, der diesen Begriff z. B. für die Gesangsdarbietungen der Pariser Cafés chantants (in Berlin und Hamburg auch Tingeltangel oder Singspielhalle) oder für Wienerlieder verwendete. Die Erfindung des Grammofons sowie die aufkommende Filmindustrie trugen schnell zu seiner Verbreitung bei. Er ist somit ein Produkt der Industriegesellschaft. Allein seine Schnelllebigkeit zeigt, dass er eher eine Ware als ein auf Dauer setzendes Kunstwerk darstellt. Der Schlager sucht das Massenpublikum, indem er in den Texten Wunschträume anspricht, die er als „Botschaften“ in Kehrreimen stetig wiederholt. Musikalisch richtet sich der Schlager meist nach der jeweils herrschenden Tanzform. Einfache Rhythmen und Melodienfolgen, die auf schnelle Wiedererkennung angelegt sind, bestimmen seinen Charakter.

In Frankreich sowie im Französisch sprechenden Teil Belgiens werden Schlager entgegen dem deutschen Sprachgebrauch nicht „chansons“ genannt (dies ist vielmehr ein Ausdruck für Lieder mit „literarischem Anspruch“), ebenso wenig „chansons à la mode“ (diesen veralteten Ausdruck findet man allenfalls noch in alten Lexika), sondern „variétés“; entsprechend heißen die Schlager im Italienischen nicht „canzone“ (dies ist vielmehr die Entsprechung der französischen „chansons“), sondern „brani“ (Einzahl „brano“).

Theodor W. Adorno sagte über die Wirkung des Schlagers und seine gesellschaftliche Funktion: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“

Die ursprüngliche Definition von Schlager, wie sie etymologisch begründet ist, ist heute äußerst schwer an einzelnen Genres festzumachen. Der Schlager, der als Musikstück „eingeschlagen“ hat und der von einer breiten Bevölkerungsschicht auch als solcher Akzeptanz findet, existiert nicht mehr. Der Musikgeschmack ist differenzierter geworden.
Die ZDF-Hitparade wurde im Dezember 2000 eingestellt. Neuere Interpreten wie DJ Ötzi, die verschiedene Genres vermischen, brachten auch im neuen Jahrtausend Hitparadenerfolge. Ebenso wiesen Alben der Schlagersängerinnen Helene Fischer und Andrea Berg Erfolge aus. Max Raabe dagegen feiert auch internationale Erfolge mit Schlagern der 1920er und 1930er Jahre.

Bereits Ende der 1980er Jahre wurde der deutsche Schlager unter anderem von der Punkband Die Toten Hosen unter ihrem Pseudonym Die Roten Rosen mit dem Album Never Mind The Hosen – Here’s Die Roten Rosen auch in der Rockmusik rezipiert. Tom Angelripper, Sänger und Bassist der Metal-Band Sodom spielte 2011 gemeinsam mit Roberto Blanco auf dem Wacken Open Air, wo sie eine Metal-Version von Blancos Hit Ein bißchen Spaß muss sein vortrugen. 2013 trat Heino dort gemeinsam mit Rammstein mit ihrem Titel Sonne auf.

Der Anteil der Schlagermusik wurde – basierend auf Umfrageergebnissen innerhalb des Zielpublikums – in den Radioprogrammen der ARD reduziert. Andererseits haben sich einige deutschsprachige Internetradiosender spezialisiert, ausschließlich für Schlagerfans zu senden. Eine 2014 veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa ergab, dass 55 Prozent (51 % der Männer und 59 % der Frauen) deutschsprachigen Schlager mögen. Beliebt ist er besonders bei den über 55-Jährigen (77 %), während bei den 18- bis 24-Jährigen lediglich 29 Prozent Gefallen daran finden, zudem gibt es ein Bildungsgefälle (Abiturienten 46 %, Haupt- oder Volksschulabschluss 65 %). Heutzutage wird auch häufiger der Begriff “Popschlager” mit modernem Schlager gleichgesetzt.

Die Junx – Schlager aus Hamburg

DIE JUNX – DAS IST WERTIGER, AKUSTISCH PRODUZIERTER SCHLAGER AUS HAMBURG

Mit der CD „BÄM!“ haben Die JunX 2018 ein neues Kapitel in ihrer musikalischen Laufbahn aufgeschlagen. Komplett eigenfinanziert und selbst konzipiert beschert das Album den beiden Sängern aus Hamburg deutschlandweit viele neue Fans und Freunde.

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Sabrina Stern – Sängerin

Sabrina Stern wurde 1982 als Rheinländerin in eine Musikerfamilie geboren. Ihr Urgroßvater, Großvater und Vater Musiker, die Groß-mutter Sängerin. Wann immer es möglich war, begleitete sie ihren Vater zu Konzerten und so prägte die Musik Sabrina schon seit frühester Kindheit.

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Ross Antony – Sänger Entertainer

Ross Antony, gebürtiger Engländer, stammt aus einer Künstlerfamilie und wuchs von Kindesbeinen an in die Welt des Theaters hinein. Bereits als Dreijähriger stand er auf der Bühne, es folgten Gesangs- und Tanzunterricht während seiner gesamten Jugend. Nach seinem Schulabschluss begann er eine dreijährige Musicalausbildung für Gesang, Tanz und Schauspiel an der “Guildford School of Acting” nahe London, die er 1995 mit Diplom abschloss.

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Feuerherz – Die zweite Familie ist die Band

Feuerherz – Die zweite Familie ist die Band. Kaum zu glauben, dass FEUERHERZ 2018 bereits ihren dritten Bandgeburtstag feiern – es scheint gerade gestern gewesen zu sein, als die vier blutjungen Sänger mit ihrem Debüt „Verdammt guter Tag“ aus dem Stand in die Albumcharts stürmten und den Airplay-Charts im Dezember 2015 mit drei Titeln gleichzeitig gewaltig den Kopf verdrehten.

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Wolfgang Petry Show – Dirk Maron

Wolfgang Petry Show – Dirk Maron

Wolfgang Petry Double Show
Wolfgang Petry Double Show

Das Wolfgang-Petry-Stardouble Nr.1!
Die Wolfgang-Petry-Show ist DAS Highlight für Ihre Veranstaltung. Dirk Maron ist mehrfacher Preisträger des „Stars & Legend Award“ und als bestes Promi-Double und Star-Imitator ausgezeichnet worden!

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Connor Meister – Musiker Entertainer

Connor Meister – Musiker Entertainer ist das Pseudonym eines brandheißen Newcomers im Popschlager!

Im September 2016 startete er ein Pilotprojekt mit seinem ersten selbstgeschriebenen und selbstkomponierten Popschlager „Amore Finito“.

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Jay Kahn – Bodyguard – Sänger

Jay Kahn – Bodyguard – Sänger wurde am 31. März 1982 London geboren. Bis er vier Jahre alt war, lebte seine Familie in der englischen Hauptstadt, danach folgte der Umzug nach Berlin.

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Jana Sammer – Schlager – Pop – Moderation

Jana Sammer – Bereits mit 7 Jahren stand die Sängerin auf der Bühne und hat ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Ihre
Lebensfreude und vor allem ihre ausdrucksstarke Stimme ziehen das Publikum bereits von erster Minute an in ihren
Bann.

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Noel Terhorst – das Highlight von DSDS

Noel Terhorst : Modern, energiegeladene, charismatische, mitreißende, talentierte – junge Talente brauchen in der Musik-Industrie eine Menge verschiedener Eigenschaften um aus der Masse heraus zu stechen.

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Jürgen Peter – Mr Mary Jane Entertainer

Jürgen Peter : Der Sänger, Texter und Komponist Jürgen Peter aus NRW wird in der Branche auch Mr. Mary Jane genannt. Aufgewachsen ist er im Saarland und war schon immer für Schlager begeistert, ganz besonders von Wolfgang Petry und dessen Musik, die ihn sehr geprägt hat.

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